....oder das adlige Wappen
Darstellend im weiß oder silber farbenen Schild in der Mitte mit blauer Querbinde und im oberen Teil zwei, im unteren ein brauner nacht rechts fliegender Vogel.
Das Adelsprädikat und damit auch das Wappen wurde am 5.Dezember 1765 von Christian August Freiherr von Speck names des Kaisers Joseph dem 2.(deutscher Kaiser 1765 – 1790) an
Johann Stephan Erckert (* 3.Jan.1694, † 11.6.1767) (FB 02; Ahn # 85 Geheimer Rat und Konsistorial-Präsident des Markgrafen von Bayreuth-Kulmbach und seinen ehelichen Leibes-Erben und deren Erben beiderlei Geschlechts, absteigender Stammesfolge zu ewigen Zeiten verliehen.
Das Original des Adelsbriefes verwaltet z.Zt. Walter von Erckert wohnhaft zu Gotha.
Dieser mit dem Adelsbrief zur Führung des Adelsprädikates berechtigte Zweig der Familie Erckert ist mit dem unerwartet frühen Tod des königl. preußisch Hauptmann Karl von Erckert (FB 08;Ahn # 83) am 19.2.1801 erloschen.
Um die Fortführung des Adelsprädikats in der Familie zu sichern hat dieser seinen Vetter Johann Friedrich Georg Erckert (FB 08; Ahn. # 94) am 7.August 1798 adoptiert, sodaß lt .Tagebucheintrag des Letzteren „auf Befehl des Königs Friedrich Wilhelm III. von Preußen der damalige Kommandeur des königl. Palais in Berlin auszuführen hatte, wie der König befahl, dass derselbe mit dem 1.März 1801 als königl. Eleve in das damals adelige Kadettenkorps aufzunehmen sei“, weshalb künftige Patente mit dem Adelsprädikat ausgefertigt wurden.
Am 17.Juni 1910 erging die nochmalige notariell beglaubigte Adelsbestätigung gemäß Verfügung durch Wilhelm König von Preußen. In dieser Bestätigung wurden die drei Vögel näher definiert mit natürlichen Enten.